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Einsatzoverall "Modell Goisern" |
Auch im Bereich Einsatzbekleidung hebt sich
die Feuerwehr Bad Goisern im Vergleich zur österreichischen "Durchschnittsfeuerwehr"
deutlich ab. Vorallem wegen der besseren Sichtbarkeit und Warnwirkung
hat man sich auch bei den aktuellen Einsatzoveralls (seit Dezember 2007)
wieder für die Farbe "orange" entschieden. Die Einsatzbekleidung
ist quasi "die zweite Haut" des Feuerwehrmannes und soll speziell
vor den Gefahren des Brandeinsatzes, aber auch bei technischen Hilfeleistungen
ausreichend Schutz bieten. Zahlreiche Verbesserungen wurden in die derzeitige
Schutzbekleidung eingearbeitet, deren Außenmaterial aus permanent
flammhemmendem Nomex III (im Beinbereich sogar noch verstärkt)
besteht. So ist beispielsweise der Hosenbereich des Overalls auch noch
mit einer Goretex-Membrane versehen, die besten Schutz gegen Nässe
(witterungsbedingt oder beim Löscheinsatz) bietet. Eine Funkgerät-Tasche
im Brustbereich sowie mehrere Taschen zum Verstauen von Handschuhen
etc. sind ebenso aufgenäht wie zahlreiche silberne Reflektorstreifen,
die für ausreichende Sichtbarkeit bei Dunkelheit sorgen. Zur besseren
Kenntlichmachung der Funktion im Einsatzgeschehen ist die Einsatzbekleidung
unserer ranghöchsten Feuerwehrmänner (Kommandant und dessen
zwei Stellvertreter) zusätzlich noch mit gelben Reflektorstreifen
versehen. |
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Schutzjacke, Helm und mehr |
Ergänzend zum Overall werden ebenfalls orangefarbene
Norm-Schutzjacken (ebenfalls mit Goretex-Membrane) getragen, die Anfang
2001 angeschafft wurden. Das Haupt unserer Männer schützt
der "Heros"-Helm mit integriertem Visier und Nackenschutz.
Mittels Kletter sind Helmlampen befestigt, welche sich speziell bei
Nacht- oder Atemschutzeinsätzen bestens bewähren. Die Schutzausrüstung
wird mit Sicherheitsstiefel "Fire-Flash" von Haix und speziellen
Handschuhen für den Technischen Einsatz sowie für den Branddienst
komplettiert. |
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Atemschutz |
Chemie-Schutzanzüge |
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| Zur Zeit stehen 12 schwere Atemschutzgeräte
im Überdruckssystem der Firma Dräger inklusive Bodyguard sowie ein Erkundungsgerät
BD 96mini im Einsatz. |
Insgesamt 3 Schutzanzüge der Schutzstufe II
stehen zur Verfügung. Um Beschädigungen zu vermeiden, werden mit den alten
vom Einsatzdienst ausgeschiedenen "Übungsanzügen" Schulungen
durchgeführt. |
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Insekten-Schutzanzüge |
| Zwei dieser Anzüge in unterschiedlichen Größen stehen im
Einsatz, um Wespen- oder Hornissennester beseitigen zu können. Handschuhe
mit Klettverschluss und Gamaschen an den Beinen sollen weiters vor schmerzhaften
Stichen schützen. Mittels Druckknöpfen ist im Inneren ein Kunststoffhelm
integriert. Näheres finden Sie unter Wespentrupp. |
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