Großangelegte Suchaktion erfolgreich

In den Morgenstunden des 3. April startete die BTF SGL Carbon die Suche nach einer abgängigen Person. In weiterer Folge wurden die FF Bad Goisern zur Unterstützung angefordert. Da die Suche auf das gesamte Gemeindegebiet ausgedehnt werden musste, wurden auch die Kräfte aller anderen Feuerwehren der Gemeinde alarmiert. 85 Feuerwehrmitglieder und überdies Wasserretter und Polizisten inclusive eines Hubschraubers und mehrerer Hunde suchten nach der vermissten Person. Auch das Boot der Wildwasserrettungsgruppe der Goiserer Wasserrettung kam bei der Suchaktion auf der Traun und das A-Boot der FF Bad Goisern am Hallstättersee zum Einsatz. Schließlich konnte die vermisste Person in den Nachmittagsstunden unverletzt in der Ortschaft Steeg in unwegsamen Gelände aufgefunden werden.

 

Türöffnung mit Unfallverdacht

Seitens der Polizeiinspektion Bad Goisern wurde die FF Bad Goisern zur Mittagszeit des 7. April zu einer „Türöffnung mit Unfallverdacht“ alarmiert. Bei einer Wohnanlage im Eichenwald lag der Verdacht nahe, dass sich eine hilfsbedürftige Person in ihrer Wohnung aufhielt. Fernseher und Licht waren an, jedoch öffnete niemand die Türe. Seitens der eingetroffenen Feuerwehrkräfte wurde nun nach einer möglichst schadlosen Möglichkeit gesucht, in die Wohnung zu gelangen. Mittels Spezialwerkzeug gelang es dann, über ein gekipptes Fenster am Balkon den Polizeibeamten Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, sodass diese Nachschau halten konnten. Nach 40 Minuten war die Einsatztätigkeit beendet, Gesamtmannschaft (inkl. Bereitschaft) 16 Mann.

 

Brandmeldeanlagen lösten aus

Gleich zu zwei Brandmeldealarmen musste die FF Bad Goisern innerhalb weniger Tage ausrücken: Am Donnerstag Vormittag, 20. April lautete die Adresse „Alten- und Pflegeheim“ am Marktplatz. Bei der Erkundung konnte jedoch festgestellt werden, dass Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage selbst die Ursache für die Alarmweiterleitung zur Feuerwehr gewesen waren. 19 Mann, die wegen des Alarms ihren Arbeitsplatz verlassen hatten, konnten somit wieder einrücken. Samstag abends – quasi während des „Hauptabendprogramms“ – dann der nächste Alarm, diesmal beim Kurzentrum: Auch dort konnte glücklicherweise kein Brand festgestellt werden, eine Rauchentwicklung bei der Zubereitung von Speisen hatte den Brandmelder im Personalwohnhaus zur Auslösung veranlasst. Gesamtmannschaft in diesem Fall 22 Mann.

 

Bei Kraftwerksbesichtigung verunglückt

Bei der Besichtigung des neuen Kraftwerks in Bad Goisern stürzte eine Pensionistin in einen Schacht. Die Rettungsversuche der Einsatzkräfte waren leider vergebens. Eine Pensionistengruppe besichtigte am 26. April das erst kürzlich in Betrieb gegangene Kraftwerk an der Traun, als eine Dame plötzlich rücklings rund acht Meter tief in einen Schacht stürzte. Die sofortige Hilfe durch Rettung und Notarzt blieb jedoch erfolglos. Seitens der ebenfalls alarmierten FF Bad Goisern musste die Person schließlich mittels Spezialtrage und unter Einsatz eines Kranes sowie eines Flaschenzugs aus dem engen Schacht geborgen werden.

 

Einsatz-Serie hielt FF Bad Goisern auf Trab

Witterungsbedingte Ursachen sowie ein Brandmeldealarm bescherten der FF Bad Goisern gleich fünf Einsätze innerhalb kurzer Zeit. Die Rückkehr des Winters ließ am Morgen des 28. April in der Ortschaft Görb einige Bäume durch die Schneelast knicken, sodass diese folglich eine Zufahrtsstraße blockierten. Mittels Motorsägen und Manneskraft konnte die Fahrbahn wenig später wieder von den Hindernissen befreit werden.

Gerade erst eingerückt, dann der nächste Einsatz: In der Nachbargemeinde Gosau waren zwei PKWs in derselben Kurve von der Straße gerutscht. Zur schonenden Bergung forderten die Gosauer Einsatzkräfte den Goiserer Bergekran an, mit dem die beiden Fahrzeuge schließlich wieder auf die Fahrbahn gehievt werden konnten.

© FF Gosau

Am Nachmittag desselben Tages rückte schließlich noch der Hubsteiger zu einer technischen Hilfeleistung abermals in die benachbarte Dachsteingemeinde aus. Selbst in den Abendstunden war keine Ruhe gegönnt, diesmal war es ein Alarm der Brandmeldeanlage im Kurzentrum, der für eine Ausfahrt mit den Löschfahrzeugen sorgte. Ganz im Dienste der allgemeinen Sicherheit stand die FF Bad Goisern dann am Samstag Vormittag: Ein großer Ast eines Baumes war durch Schneedruck gebrochen und drohte im Ortszentrum auf einen darunter führenden Gehweg zu stürzen. Auch hier konnten die Einsatzkräfte die Gefahr unter Einsatz des Hubsteigers sowie einer Kettensäge beseitigen.

 

Schwerer Verkehrsunfall – Person eingeklemmt

Zwei Schwerverletzte und eine eingeklemmte Person forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Morgen des 1. Mai in Bad Goisern. Rettungsdienst, Notärzte, Feuerwehr und Polizei hatten alle Hände voll zu tun, nachdem ein Lenker beim Goiserer Kreisverkehr von der Fahrbahn abgekommen und gegen das Gebäude eines Lebensmittel-Diskonters geprallt war. Durch die Wucht des Anpralls wurde ein Vorderrad ausgerissen und die Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt. Die zur Menschenrettung alarmierten Feuerwehren Bad Goisern und St.Agatha mussten unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät die Beifahrertüre entfernen, sodass die Verletzte erstversorgt und in weiterer Folge mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht werden konnte. Der Lenker wurde unter Notarztbegleitung ins Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl transportiert. Seitens der Feuerwehr wurden folglich noch Fahrzeugteile zusammengesammelt und das Unfallfahrzeug mittels Kran geborgen.

 

Mit Pkw überschlagen – Lenker eingeklemmt

Nach einem Überschlag mit seinem Fahrzeug wurde der Lenker unter dem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Kurz nach Mitternacht war der Lenker am 5. Mai von der B 145 auf Höhe Lauffen im Gemeindegebiet von Bad Ischl von der Fahrbahn abgekommen. Am Beginn einer Kurve prallte das Fahrzeug gegen eine Leitschiene, überschlug sich und kam erst am Dach liegend zwischen zwei Brückenbauwerken zum Stillstand. Dabei wurde der Lenker aus dem Fahrgastraum geschleudert und unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer, Sanitäter und Notarzt konnten den Schwerverletzten nicht befreien und veranlassten die Alarmierung der Feuerwehr. Mittels Bergekran und einem hydraulischen Spreizer gelang es den angerückten Feuerwehrkräften das Fahrzeug soweit anzuheben, sodass der Verunfallte mit einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände gerettet werden konnte. Folglich konnten zwei Notärzte und Sanitäter die Erstversorgung des Schwerverletzten vornehmen, ehe dieser ins Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl transportiert wurde.

Seitens der Feuerwehr musste schließlich das Unfallwrack noch mittels Kran aus dem Graben gehievt, auf die Räder gestellt und auf ein Abschleppfahrzeug verladen werden. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden mit Ölbindemittel gebunden und die Fahrbahn gereinigt.

 

Fahrzeug mit Kran geborgen

Aus einer Böschung musste die FF Bad Goisern mittels Kran einen PKW bergen, nachdem dieser über einen Parkplatz hinaus gerollt war. Bergungseinsatz für die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 9. Mai: Beim Parkplatz eines Lebensmittel-Diskonters nahe des Kreisverkehrs an der B 145 war ein PKW über das befestigte Ende des Parkplatzes hinaus und über eine steile Böschung in Richtung Bundesstraße gerollt. Um weitere Beschädigungen am Fahrzeug zu verhindern, war eine möglichst schonende Bergung geboten. Deshalb setzten die Kräfte der FF Bad Goisern den Bergekran des Rüstfahrzeugs ein, mit dem das Fahrzeug behutsam aus dem Gelände gehoben und wieder am Parkplatz abgestellt werden konnte.

 

Pensionist von Stahlgitter erdrückt

Tragischer Unfall auf einer Baustelle in der Ortschaft Gschwandt: Ein Mann wurde unter Baustahlgittern eingeklemmt und tödlich verletzt.

Der Pensionist war am Vormittag des 12. Mai mit Arbeiten auf seinem Grundstück beschäftigt und wollte vermutlich an einer Mauer lehnende Baustahlgitter umlagern. Dabei stürzten die zehn Stück Eisenmatten um und begruben den Mann. Mit einem vorbeikommenden Traktor versuchten Ersthelfer noch die Gitter anzuheben. Doch erst den Einsatzkräften der FF Bad Goisern gelang es unter Verwendung zweier Hebekissen, die Gitter soweit anzuheben, sodass der Verunfallte darunter hervorgezogen werden konnte. Rettungsdienst und Notarzt leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, welche jedoch leider vergeblich blieben. Der Pensionist verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Kräfte der FF Bad Goisern war dies mittlerweile der vierte Einsatz zu einer Personenrettung innerhalb kurzer Zeit. Die traurige Bilanz dieser Einsatz-Serie: Drei Schwerverletzte sowie leider auch zwei Todesopfer.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt allen Angehörigen der Verunglückten.

 

Einsatz-Tripple beschäftigt FF Bad Goisern

Gleich drei Einsätze innerhalb von nur 24 Stunden hatte die FF Bad Goisern am 24. und 25. Mai abzuarbeiten: War es am Nachmittag des 24. Mai der Alarm zu einer „eingeschlossenen Person in einer Aufzugsanlage“ bei einem Mehrparteienhaus, so beschäftigte dann am Abend ein Wasserschaden durch einen Defekt an der Heizungsanlage die Einsatzkräfte.

Tags darauf – am Feiertag zu Christi Himmelfahrt – rückten die Kräfte am Nachmittag mit einem kompletten Löschzug zu einem „Brandverdacht – Rauchentwicklung am Dach“ aus. Bei einer am Dach eines Wohnhauses montierten Solaranlage drang gleich an mehreren Stellen eine rauchähnliche Substanz aus, weshalb der Feuerwehrnotruf gewählt worden war. Mittels Hubsteiger gelangten die Einsatzkräfte dann auf´s Dach, um eine nähere Begutachtung vornehmen zu können. Letztendlich handelte es sich dann um kein Brandgeschehen, vielmehr war es eine technische Ursache, die zum Verdampfen der Betriebsflüssigkeit gesorgt hatte. Somit konnten die Einsatzkräfte – 28 Mann mit fünf Fahrzeugen – wieder einrücken.
Besonders beschwerlich gestaltete sich aufgrund der sehr engen Zufahrtsstraße die Anfahrt zu diesem Einsatzort im Bereich des „Müllnerwalds“. Nur mit vielfachem Reversieren der Löschfahrzeuge war ein Vorrücken zum Einsatzort überhaupt möglich. Wertvolle Zeit geht im Ernstfall hierbei verloren – sehr zum Bedauern der Feuerwehr und wohl auch derer, die auf die dringende Hilfe angewiesen sind…
 

A-Boot unterstützt Narzissenfest

Zu einem bundesländerübergreifenden Einsatz verlegte am 28. Mai das A-Boot des Wasserwehrstützpunktes Bad Goisern an den Altausssersee in die Steiermark. Die Goiserer "Kapitäne" sicherten mit ihrem Wasserfahrzeug das Narzissenfest am See ab und halfen zusammen mit anderen Booten mehrerer Einsatzorganisationen mit, das großartige Fest zu einem Erfolg werden zu lassen.