PKW-Bergung mit Kran in Gosau

Am 2. Jänner rückte die FF Bad Goisern auf Anforderung der FF Gosau zu einer nachbarschaftlichen Hilfeleistung nach Gosau aus. Dort stürzte ein tschechischer PKW bei winterlichen Straßenverhältnissen um. Um den PKW wieder "auf die Räder" zu bringen und weiteren Schaden am Fahrzeug zu vermeiden, setzte die FF Bad Goisern ihren Kran am Lastfahrzeug ein und stellte das Fahrzeug schonend wieder auf.


Brandmeldealarm in Kuranstalt

Zu einem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage in der Kuranstalt Hanuschhof wurde die FF Bad Goisern am Nachmittag des 5.Jänner 2010 gerufen. Wie in der Ausrückeordnung vorgesehen, setzten sich wenige Minuten später Kommandofahrzeug, Schweres Löschfahrzeug sowie der Hubsteiger zum angegebenen Objekt in Marsch. Durch die Besatzung des ersteintreffenden Kommandofahrzeugs konnte dann jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Im Keller war es durch Staubentwicklung bei Arbeiten zum Ansprechen eines empfindlichen Rauchmelders gekommen, der schließlich den Alarm auslöste und automatisch an die Landeswarnzentrale nach Linz weiterleitete. Nach der Erkundung und Feststellung des Sachverhalts konnten die Kräfte um 14:55 Uhr den Einsatz wieder beenden.


Wasserschaden bei Wohnhaus

Einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass ein größerer Wasserschaden bei einem Wohnhaus am Dreikönigstag (6.Jänner 2010) entdeckt wurde. Die kalten Temperaturen der letzten Zeit dürften wohl zu einem Rohrbruch der Wasserleitung im ersten Obergeschoß geführt haben. Weil das Haus als Zweitwohnsitz dient und derzeit unbewohnt ist, blieb der Defekt vermutlich eine Zeit lang unentdeckt. Erst massive Eisbildungen an den Außenseiten des Gebäudes ließen darauf schließen, dass da irgendetwas nicht stimmte. Die zur Erkundung herbeigerufenen Kräfte der FF Bad Goisern standen jedoch vor verschlossenen Türen und versuchten vorerst, einen Schlüssel für das Objekt zu organisieren. Da dies scheiterte, wurden schließlich Beamte der örtlichen Polizeiinspektion zu Hilfe gezogen. Zwischenzeitlich entdeckten die Feuerwehrkräfte jedoch einen Absperrschieber der Hauszuleitung auf dem Grundstück. Dieser wurde unverzüglich geschlossen und weiterer Wasseraustritt im Gebäude konnte somit unterbunden werden. Auch die Stromzufuhr zum Gebäude wurde unterbrochen. Da vorerst seitens der Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen getroffen werden konnten bzw. das Eintreffen einer Ansprechperson abgewartet werden musste, wurde der Einsatz in Absprache mit der Polizei beendet. Weitere Verständigungen nahmen die Polizeibeamten vor.


Vom Kaminbrand zum schweren Verkehrsunfall

Gleich zu zwei Einsätzen in Serie wurde die FF Bad Goisern in den Abendstunden des 11. Februar 2010 alarmiert: Gerade als ein Brandeinsatz beendet wurde, langte der Alarm zu einem schweren Verkehrsunfall ein:
Es war kurz nach 17:30 Uhr, als die Feuerwehr zu einem Kaminbrand bei einem Wohnhaus im Ortsteil Kröss ausrückte. Dort war es durch Ablagerungen im Rauchfang zu einem Kaminbrand gekommen. Über eine schmale, verschneite Zufahrtsstraße gelangten die Einsatzkräfte zu dem Objekt, wo beim Eintreffen Funken regelrecht aus dem Kamin sprühten. Als Erstmaßnahme wurde mittels Wärmebildkamera die Umgebung des Rauchfangs im Gebäude auf eine weitere Brandausbreitung kontrolliert. Nach dem Eintreffen eines Rauchfangkehrers wurde dieser im Korb des Hubsteigers auf das Dach gebracht, um von dort aus den Kamin zu kehren. Im Einsatz standen 23 Mann mit KDOF, SLF, Drehleiter und Hubsteiger

Als die Arbeiten beim Kaminbrand gerade beendet wurden, folgte plötzlich die Meldung über einen „schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf der B 145 auf Höhe des Penny-Marktes in Bad Goisern. Nur wenige hundert Meter Anfahrt mussten die Einsatzkräfte zurücklegen, ehe sie kurz darauf an der Unfallstelle eintrafen. Dort bot sich folgende Lage: Ein Transporter war mit einem Kleinwagen zusammengeprallt, beide Fahrzeuge waren von der Fahrbahn geschleudert worden, der Lenker des PKW war in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Vom Rettungsdienst und einem Arzt wurde der Schwerverletzte vorerst noch im Fahrzeug erstversorgt, ehe mit dessen Befreiung mittels hydraulischem Rettungsgerät begonnen werden konnte. Rettungsdienst und die Feuerwehren Bad Goisern und St.Agatha arbeiteten Hand in Hand, um den Lenker schonend und dennoch schnellstmöglich zu retten. Nach der Entfernung der Fahrertüre war es auch noch notwendig, das Dach und ein Seitenteil wegzuschneiden, ehe der Lenker behutsam aus dem Wrack befreit werden konnte. Nach weiterer Versorgung wurde dieser in das LKH Bad Ischl eingeliefert.

Die Bergung der beiden Unfallfahrzeuge erfolgte durch die Feuerwehren mittels Kran bzw. Seilwinde. Seitens der FF Bad Goisern waren 26 Mann mit 6 Fahrzeugen im Einsatz.


Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Bereits zum 3. Einsatz innerhalb kurzer Zeit wurde die FF Bad Goisern am 12. Februar 2010 kurz nach Mittag gerufen: Wiederum lag der Einsatzort auf der B 145, diesmal nahe dem Rasthaus Unterberger. Dort war es zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen, wobei ein beschädigter PKW auf einem Fahrstreifen zum Stillstand gekommen war. Dieser wurde nach der Unfallaufnahme durch die Polizei von den Feuerwehrmännern zur Seite geschafft, die Fahrbahn gereinigt sowie Ölbindemittel aufgebracht. Während der Arbeiten war die Straße nur einseitig passierbar, gegen 14:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.


Aus der Wohnung ausgesperrt

Immer wieder kommt es vor, dass sich Mieter aus ihrer Wohnung aussperren und dann auf professionelle Hilfe eines Schlüsseldienstes - oder wie in diesem Fall der Feuerwehr angewiesen sind. Hilfesuchend wendete sich am Abend des Fasching-Dienstag (16. Februar 2010) eine Dame an die FF Bad Goisern, man möge ihr doch bitte wieder Zugang zu ihrer Wohnung in der Schrempfgasse verschaffen. In diesem Fall konnten die angerückten Feuerwehrmänner besonders rasch helfen: Über eine Schiebeleiter gelangten sie ins Obergeschoß und konnten dort von außen ein gekipptes Fenster mit wenigen Handgriffen und einem Spezialwerkzeug öffnen. Mit dem Aufmachen der Wohnungstüre von innen endete die rasch bewerkstelligte Hilfeleistung um 20:51 Uhr.


Paketdienst auf Abwegen

Beinahe über eine Böschung gerutscht wäre am Nachmittag des 24.Februar 2010 das Fahrzeug eines Paketdienstes in Bad Goisern. Der Lenker war beim Retourfahren mit seinem Transporter in einer Kurve von der schmalen Straße abgekommen. Versuche wieder auf festen Untergrund zu gelangen scheiterten - das Fahrzeug hatte sich im weichen Untergrund festgefahren. Die herbeigerufene Goiserer Feuerwehr konnte jedoch rasch weiterhelfen: Unter Einsatz einer Umlenkrolle und der Seilwinde des Bergefahrzeuges Unimog zogen die Feuerwehrmänner den Sprinter wieder auf die Fahrbahn zurück, sodass der Fahrer wenig später seine Paketzustellungen fortsetzen konnte.


Feuer aus dem Rauchfang

Ein nicht übersehbarer Funkenflug wies am Abend des 2.März 2010 der FF Bad Goisern den Weg zu einem Kaminbrand. Ablagerungen im Rauchfang eines Wohnhauses hatten sich beim Beheizen des Ofens entzündet und so zu dem Rauchfangfeuer geführt. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte die Flammen, die unter dem Kamindach hervor züngelten und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Seitens der wenig später eintreffenden Einsatzkräfte wurde der Rauchfang im Inneren des Gebäudes mittels Wärmebildkamera auf eine mögliche Brandausbreitung durch Hitzeabstrahlung kontrolliert. Über den Hubsteiger und die Drehleiter gelangten die Kräfte auf das Dach und konnten von dort aus einen Teil der brennenden Ablagerungen entfernen. Eingesetzte Fahrzeuge: Kommandofahrzeug, Schweres Löschfahrzeug, Hubsteiger sowie Drehleiter; Einsatzende 20:35 Uhr.


PKW landete im Bach

Kopfüber in einem Bach landete ein PKW in den Abendstunden des 5.März 2010 in Bad Goisern. Das Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen, stürzte über eine Böschung und kam schließlich am Dach liegend im Wasser zum Stillstand. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte rasch Entwarnung gegeben werden – es waren keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Noch während der Erstversorgung durch den Notarzt im Rettungsfahrzeug wurde die Fahrzeugbergung durch die Feuerwehr vorbereitet. Nach erfolgter Unfallaufnahme und Freigabe durch die Polizei konnte das Unfallfahrzeug schließlich mittels Bergekran aus dem Bach gehievt und abtransportiert werden.


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