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Übung: Brand im Altersheim |
Das Altenheim im Goiserer Ortszentrum
war am 4. April 2009 Schauplatz für die Gemeinschaftsübung
der Goiserer Feuerwehren. Gleich mehrere Szenarien mussten von den Einsatzkräften
der Feuerwehren Bad Goisern, St. Agatha, Lasern, Ramsau und Weißenbach
bewältigt werden, die zur besseren Koordination in mehrere Einsatzabschnitte
aufgeteilt wurden. Zum einen galt es, mehrere vermisste Personen in
dem teilweise künstlich verrauchten Gebäude aufzufinden, zu
retten und schließlich an das Rote Kreuz zu übergeben. Auch
mittels Schleifkorbtragen wurden die „Verletzten“ von den
Atemschutztrupps geborgen, um jene aus dem Obergeschoß dann mittels
Hubsteiger zu Boden zu bringen. Parallel dazu wurde eine Brandbekämpfung
über die Drehleiter am Dach vorgetragen und mehrere Zubringleitungen
vom Mühlbach mussten zur Wasserversorgung zu den Tanklöschfahrzeugen
aufgebaut werden. Auch der Austritt und das Niederschlagen von Chlorgas,
der Schutz von Nachbargebäuden und die Bergung von Gasflaschen
forderten die Einsatzkräfte, die allesamt durch die gemeinsame
Zusammenarbeit die gestellten Aufgaben rasch bewältigen konnten.
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Fotogalerie |
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Wissenstest der Jugend |
Am 4, April bewies wieder die Jugendgruppe der
Goiserer Feuerwehr ihr Können beim Wissenstedt des Bezirkes. |
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Einsatzübung beim Eurospar |
Brand beim Eurospar-Markt an der Bundesstraße,
mehrere Personen vermisst – so die Übungsannahme für
die Aktivmannschaft der FF Bad Goisern am 6. April 2009. Während
ein Atemschutztrupp im Kellerbereich die Suche nach den Vermissten aufnahm,
mussten auch noch weitere Personen vom Dach des Gebäudes „gerettet“
werden. Mittels Drehleiter und Hubsteiger gelangten die Einsatzkräfte
auf das Dach, um die „Opfer“ – dargestellt von Jungfeuerwehrmännern
– dann in Schleifkorbtragen liegend am Korb des Hubrettungsfahrzeuges
schonend zu Boden zu bringen. Für die Feuerwehrmänner bot
sich bei dieser Einsatzübung zudem auch die Gelegenheit, wertvolle
Informationen über die Gegebenheiten in diesem Gebäude zu
gewinnen – was sich im Ernstfall dann als sehr vorteilhaft erweisen
kann. |
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Flurbrandübung |
Am 9. Mai übte die Feuerwehrjugend
die Bekämpfung eines Flurbrandes. Mit der TS 12 wurde Wasser gefördert
und anschließend mit den wasserführenden Armaturen für
die richtige Verteilung des Wassers gesorgt. |
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Wasserführende Armaturen |
Am 16. April wurde die intensive Brandschutzausbildung
in der Jugend fortgesetzt. Wieder wurde ein Löschangriff - diesmal
auch mit dem TLF vorgetragen. Besonderes Augenmerk liegt in der Jugendarbeit
in der sicheren und korrekten Handhabung der Löschgeräte,
die sozusagen in "Fleisch und Blut" übergehen müssen.
Natürlich durfte auch wieder kräftig "gespritzt"
werden, so auch mit dem Wasserwerfer. |
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Hubsteiger on Tour |
| Zu einer Produktpräsentation wurde
die FF Bad Goisern mit dem Hubsteiger am 18. April 2009 zur FF Altmünster
eingeladen, da dort die Beschaffung eines neuen Hubrettungsfahrzeuges
(Drehleiter oder Hubsteiger) ansteht. So wie wir vor einigen Jahren ebenfalls
mit der keineswegs einfachen Frage konfrontiert waren, welchem der beiden
Fahrzeuge der Vorzug gegeben werden sollte, so beschäftigen sich
nun auch die Kameraden der Marktgemeinde am Traunsee intensiv mit diesem
Thema. Sales-Manager Ing. Peter Zechmeister von der Firma Bronto Skylift
lieferte den Kameraden allerhand wissenswerte Informationen zum Gerät,
praktische Vorführungen und "Stellproben" an ausgewählten
Objekten durften dabei freilich auch nicht fehlen. Natürlich wurden
auch Wasserwerfer, Krankentragenlagerung und die hydraulische Personenseilwinde
gleich einem Praxistest unterzogen. Natürlich sind wir schon gespannt,
ob in Altmünster nun künftig eine neue Drehleiter oder ein Hubsteiger
angeschafft wird. In Bad Goisern können wir nach über drei Jahren
Einsatztätigkeit mit unserem Hubsteiger aber resümieren, die
für unsere Anforderungen richtige Entscheidung getroffen zu haben
- und vielleicht bekommt unser "Bronto" ja doch noch einen "Bruder"
im Salzkammergut... |
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Grundausbildung in der Feuerwehr |
| Im April 2009 wurde die Grundausbildung
in der Feuerwehr intensiviert, sodass insgesamt 4 Mitglieder der FF Bad
Goisern vollgepackt mit Wissen schließlich zum anstehenden Truppführerlehrgang
antreten konnten. Die Grundausbildung selbst beginnt schon in der Feuerwehrjugend
und beinhaltet unzählige Fachthemen, die allesamt den angehenden
Feuerwehrmännern verbindlich vermittelt werden müssen. Zusammen
mit Mitgliedern der FF Lasern wurde in den letzten Wochen eine intensive
Ausbildung - sowohl in Theorie, als auch in der Praxis - durchgeführt.
Ein interessantes, abwechslungsreiches, vor allem aber lehrreiches Programm
während der Ausbildung und auch beim abschließenden Truppführerlehrgang
in Pfandl Ende April befähigt nun die "neuen" Feuerwehrmänner
und -frauen zum qualifizierten Dienst in der Feuerwehr, sowie zum Besuch
von Fachlehrgängen an der OÖ Feuerwehrschule. |
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Schwerpunkt Atemschutz |
| Das ganze Frühjahr stand im Zeichen
der intensiven Atemschutzausildung für die Aktivmannschaft. Unter
der sachkundigen Beobachtung von Ausbildungsleiter HBM Bernhard Musler
wurde nicht nur immer wieder im Atemschutzcontainer der Feuerwehr, sondern
auch an verschiedenen potentiellen Einsatzobjekten geübt. So auch
am 27. April in Gschwandt, wo Personensuche und Brandbekämpfung in
einem künstlich verrauchten Wohnhaus (Baustelle) geübt wurde.
Die sichere und richtige Handhabung des Gerätes, die einsatzbezogene
Ausrüstung des Trupps z. B. mit Wärmebildkamera, das gefahrlose
Öffnen von Türen, Orientierung bei schlechten Sichtverhältnissen,
Rettung von Personen, die taktisch richtige Handhabung des Belüftungsgerätes
sind nur einige Themen, die durch die Übungsserie bei "jungen"
Atemschutzgänger in Fleisch und Blut übergehen müssen und
die bei erfahrenen Kameraden aufgefrischt werden. Darüber hinaus
stand Maschinistenschulung am SLF und bei dieser Übung die Errichtung
einer Zubringerleitung mit Pumpe 2 Bad Goisern (Schlauchanhänger)
zur Versorgung des Tanklöschfahrzeuges am Programm. |
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Maibaum beim Feuerwehrhaus |
Auch heuer wieder sorgten die Männer
der Feuerwehr Bad Goisern dafür, dass ein schöner Maibaum
neben dem Feuerwehrhaus in den Himmel ragt. Im Weißenbachtal wurde
die Fichte gefällt und dann als "Sondertransport" durchs
Ortszentrum zum Feuerwehrhaus geliefert. Die Tage vor dem Aufstellen
wurden dann damit verbracht, die Kränze und die Girlande aus Tannengras
zum Schmücken des Maibaums zu fertigen. Am Nachmittag des 30. Mai
war es schließlich dann wieder soweit: Der 30 Meter hohe Baum
wurde dann mit Hilfe der Seilwinden des Lastfahrzeugs und des RLF behutsam
aufgestellt und anschließend mit den Namen der diesjährigen
Spender versehen: unsere Kameraden Hannes Reiterer, Andreas Engl und
Kurt Fettinger begehen allesamt heuer ihren 30sten Geburtstag - ein
guter Grund also, dass nun Holztaferl mit deren Namen den Stamm des
Maibaums zieren. |
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Jugendübung Jochwand |
Am 7. Mai legte die Jugendgruppe vom SLF eine
Zubringerleitung zur Jochwand und "benässte" dann das
Goiserer-Tal von der Aussichtshütte mit mehreren Strahlrohren.
Natürlich konnte dann der tolle Ausblick genossen werden. |
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Variantenreiche Personenrettung |
Gleich mehrere Methoden zur Personenrettung
übten 25 Mann der FF Bad Goisern am 11. Mai 2009. Es galt, mehrere
"verunfallte" Personen im Bereich des Bachgrabens unter Zuhilfenahme
von Hubsteiger, Knickarmkran und Seilwinde zu "retten". Das
Übungsszenario war gar nicht so weit weg von der Realität,
denn genau an jener Stelle musste vor einigen Jahren schon mal ein verunglückter
Radfahrer aus dem rund vier Meter tiefer liegenden Bachbett gerettet
werden. Um gleich mehrere Varianten zu beüben, wurde eine Aufteilung
in zwei Einsatzabschnitte vorgenommen: Ein Teil der Mannschaft baute
mit der Unimog-Seilwinde eine Seilbahn auf das gegenüberliegende
Bachufer, sodass dann zwei Personen mittels Schleifkorbtrage ans sichere
Ufer geholt werden konnten. Parallel dazu wurde im zweiten Abschnitt
der Hubsteiger in Stellung gebracht und am Korb die hydraulische Seilwinde
montiert, mit der dann der "Verletzte" im Notrettungsset nach
oben gehoben werden konnte. Als dritte Möglichkeit wurde auch noch
der Ladekran des Lastfahrzeuges genutzt. Mit der Kranseilwinde und Schleifkorbtrage
konnte auch auf diese Variante die "verletzte Person" rasch
auf Straßenniveau gebracht werden. |
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Einsatzübung Parkbad |
| Den Gefahrgut-Einsatz probte die FF Bad Goisern am
25. Mai 2009 beim Goiserer Parkbad: Angenommen wurde der Austritt von
Chlorgas, zudem mussten noch mehrere "Verletzte" aus dem unmittelbaren
Gefahrenbereich gerettet werden. Ein Trupp rüstete sich mit schwerem
Atemschutz und Chemie-Schutzanzügen aus und auch sämtliche weiteren
Einsatzkräfte konnten sich wegen der "Gaswolke" nur unter
Atemschutz der Einsatzstelle nähern. Während der Trupp unter
Schutzanzügen die Leckage abdichtete und die Personen aus dem Gefahrenbereich
brachte, wurde von mehreren Seiten versucht, mit Wassernebel aus Strahlrohren
und über den Wasserwerfer des Hubsteigers die "Gaswolke"
niederzuschlagen. Auch ein DEKO-Platz zur abschließenden Dekontamination
des Atemschutztrupps wurde eingerichtet. |
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Waldbrandübung der Jugend |
| Am 4. Juni übte die Feuerwehrjungend
die Waldbandbekämpfung im Bereich der Hängebrücke des Ostuferwanderwegs.
Dazu wurde Mannschaft und Gerät mit den beiden Booten der Feuerwehr
über den Hallstättersee übergesetzt, da das Übungsgelände
nicht mit Kraftfahrzeugen erreichbar ist. Beginnend mit der Tragkraftspritze
wurde eine Schlauchleitung aufgebaut und dann die Brandbekämpfung
im Gelände aufgenommen. |
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Goiserer Altenheim evakuiert |
| Dass die Verantwortlichen des Goiserer
Altenheims großen Wert auf die Sicherheit ihrer Bewohner legen,
bewiesen sie abermals am 8. Juni 2009 bei einer Übung mit der Feuerwehr:
Die sechs Goiserer Feuerwehren hatten dabei alle Hände voll zu tun,
um die nötigen Aufgaben und Maßnahmen rund um den angenommenen
Zimmerbrand im ersten Obergeschoss zu bewältigen. Besonderes Augenmerk
wurde auf die rasche Menschenrettung (dargestellt von insgesamt 13 „Opfern“)
gelegt, die allesamt von Atemschutztrupps aus dem künstlich verrauchten
Brandabschnitt in Sicherheit gebracht werden mussten. In Schleifkorbtragen
sicher eingebettet gelangten die „Heimbewohner“ liegend im
Korb des Hubsteigers schließlich ins Erdgeschoß zu einem Sammelplatz.
Dort erfolgte deren Erfassung, um sicherstellen zu können, dass auch
tatsächlich alle „Abgängigen“ aufgefunden worden
sind. Um auch für eine nötige Evakuierung vorbereitet zu sein,
wurde sogar die weitere Verbringung mittels Rollstühlen in den Saal
einer nahe gelegenen Schule (Stephaneum) durchgeführt. Sogar das
anwesende Pflegepersonal wurde in die Übung eingebunden, als es galt,
Türspalten mit feuchten Tüchern gegen das Eindringen von Rauch
abzudichten. Auch der Brandschutzbeauftragte des Altenheims stand stets
in Kontakt mit der Einsatzleitung und konnte so wertvolle Hinweise betreffend
dem Gebäude liefern. Parallel zu all diesen Arbeiten wurden von den
Feuerwehren auch Zubringleitungen vom Mühlbach zur Versorgung der
Tanklöschfahrzeuge aufgebaut. Sowohl über das Stiegenhaus, als
auch durch das Aufziehen einer HD-Leitung trugen Atemschutztrupps schließlich
auch noch einen simulierten Löschangriff in den betroffenen Brandabschnitt
vor. Bei der Übungsbesprechung zeigten sich Bürgermeister Peter
Ellmer und Feuerwehrreferent Gemeindevorstand Helmut Pilz besonders von
der reibungslosen Zusammenarbeit der 90 Feuerwehrkräfte beeindruckt.
Von Seiten der Feuerwehr ist man sehr froh, mit der Heimleitung einen
verständnisvollen Partner gefunden zu haben, um in diesem Risikoobjekt
effektive Maßnahmen schon im Übungsbetrieb durchführen
zu können. |
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Bilder - Altenheim
Bad Goisern |
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Personenrettung mit Hubsteiger geübt |
Besonders die Hubsteiger-Maschinisten
betreiben immer wieder intensive Ausbildungen, damit im Ernstfall jeder
Handgriff sitzt. Nicht nur die Bedienung dieses Spezialgeräts bedarf
einer immerwährenden Ausbildung, auch die Rettung von Personen aus
kniffligen Situationen will gelernt sein. Die Rettung und der schonende
Transport von Verletzten mit der Krankentragenhalterung am Korb des Hubsteigers
ist da noch eher die "Standard-Situation", die die Feuerwehrmänner
beherrschen müssen. Schwieriger wird es aber hingegen, wenn es um
die Rettung einer Person aus Höhen oder Tiefen geht. Genau diese
Situationen spielten kürzlich einige Kameraden am 12. Juni 2009 beim
Goiserer Heizwerk durch. Zum Einsatz kam dabei die hydraulische Rettungswinde,
die am Korb des Hubsteigers montiert wird und an deren Seil sich der Feuerwehrmann
dann abseilen kann. Mittels angelegtem Notrettungsset wurde der "Hilflose"
dann am Seil der Winde nach oben gehievt.
Ganz anders dann die weitere Übungsannahme: Ein Arbeiter ist beim
Aufstieg an einem hohen Schlot verunfallt. Auch hier konnte sich situationsbedingt
nur ein Helfer zum "Verletzten" vom Hubsteiger nach unten abseilen.
Erst nach entsprechender Eigensicherung konnte der "Verletzte"
in das Notrettungsset gepackt und schließlich aus seiner mißlichen
Lage befreit werden. In mehrmaligen Durchläufen erfolgte immer wieder
ein "Rollentausch", sodass jeder Übungsteilnehmer die verschiedenen
Handgriffe von Hubsteiger-Maschinist, Windenbediener oder Retter ausführen
konnte. |
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Wasserwerferübung |
Am 18. Juni übte die Jugendgruppe
mit dem Wasserwerfer der Feuerwehr. Abgebaut von den TLF wurde er durch
B-Leitungen versorgt und die Jungfeuerwehrmänner konnten dann ausgibig
mitder großen Wurfweite und der Wassermenge des Gerätes üben. |
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