|
|
Brandmeldealarm im Kurhotel |
Zu einem neuerlichen Brandmeldealarm im Kurhotel wurde
die FF Bad Goisern am 3. April von der automatischen Brandmeldeanlage
des Hotels alarmiert. Auf Grund der gerade stattfindenden Übung
der Feuerwehr konnte innerhalb von einer Minute mit SLF, HUB und DL
ausgerückt werden. Es handelte sich um einen Fehlalarm. |
|
Anfahrthilfe LKW |
In den Nachmittagsstunden des 24. April wollte ein LKW-Lenker
seinen Sattelzug in der Ortschaft Gschwandt wenden, weil er sich verfahren
hatte. Dazu schob er das Schwerfahrzeug rücklings in eine Wiese.
Plötzlich konnte er weder vor noch zurück und er bleib in
der Wiese hängen. Zur Bergung des Kraftfahrzeugs wurde schließlich
die FF Bad Goisern angefordert. Mittels Bergefahrzeug LAST und Schleppstange
konnte der LKW rasch aus seiner misslichen Lage wieder auf festen Straßenuntergrund
gezogen werden. |
|
|
|
Umwelteinsatz in Hallstatt |
Im Zeitraum 20. bis 27. April und am 3. Mai stand die FF Bad Goisern
mit ihrem Last im Umwelteinsatz in der Nachbargemeinde Hallstatt. Ein
Hubschrauber verlor im hochalpinen Gelände des Dachsteins ein Fass
mit Rapsöl. Wegen der drohenden Umweltgefährdung - insbesondere
des Wasserhaushalts des hochsensiblen Karstgebirges - wurde mit Hilfe
eines Hubschraubers in Big Bags verunreinigter Schnee ins Tal geflogen.
Der Kran des Lasts unterstützte die Umladearbeiten im Tal. Im Einsatz
standen auch Bergrettungen aus dem Salzkammergut, die FF Hallstatt und
die FF St. Agatha |
|
|
|
|
Brandalarm in Solarium |
Weil eine Kundschaft plötzlich Brandgeruch beim Besuch eines
Solariums wahrgenommen hatte, wurde am Nachmittag des 27. Mai 2006 die
Feuerwehr Bad Goisern alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen wurden von
den Einsatzkräften sogleich Vorbereitungen für einen Innenangriff
getroffen. Bei der Erkundung in der betroffenen Kabine konnte durch
Atemschutztrupps jedoch keinerlei Brandentwicklung festgestellt werden.
Auch die Nachschau mit Hilfe der Wärmebildkamera zeigte, dass sich
keine versteckte Brandquelle im Inneren des Bräunungsgerätes
befand. So konnte die FF Bad Goisern wenig später mit SLF, HUB,
RLF und ELF und 20 Mann wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. |
|
|
|
|
Brandmeldealarm im Kurhotel |
Während der Wartungsarbeiten nach der montäglichen
Feuerwehrübung wurde die FF Bad Goisern am 29. Mai zu einem Brandmeldealarm
im Kurhotel Jodschwefelbad alarmiert. Binnen Sekunden konnte das SLF,
der Hubsteiger und das RLF der Feuerwehr zum Objekt ausrücken und
weitere Mannschaft in der Zeugstätte in Bereitschaft gehen. Vor
Ort wurde festgestellt, dass ein Brandmelder einen Fehlalarm ausgelöst
hatte, somit konnte die Feuerwehr wieder in die Zeugstätte einrücken. |
|
Ölspur im Ortszentrum |
Weil bei einem Müllfahrzeug ein Hydraulikschlauch
geplatzt war, floss am Vormittag des 31. Mai 2006 im Ortzentrum von
Bad Goisern Hydrauliköl aus. Auf der regennassen Fahrbahn verteilte
sich das Öl, sodass schließlich die Feuerwehr Bad Goisern
zum Beseitigen der Gefahr alarmiert wurde. Um die Rutschgefahr auf der
Fahrbahn und auch ein Abfließen in den Regenwasserkanal zu verhindern,
brachten die Feuerwehrmänner Ölbindemittel auf einer Länge
von rund 60 Metern auf. Das vollgesogene Bindemittel wurde schließlich
wieder aufgenommen und der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Während der Arbeiten kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.
Seitens der Feuerwehr-Einsatzzentrale wurden die Polizeiinspektion Bad
Goisern, der Reinhalteverband sowie die BH Gmunden über den Vorfall
in Kenntnis gesetzt. |
|
|
|
Hubsteigereinsatz wegen Hochwasser |
Durch die anhaltenden Regenfälle stieg der Wasserstand
des Stambaches am Vormittag des 3. Juni 2006 derart an, dass ein Baugerüst
im Uferbereich durch die Wassermassen in Bedrohung war. Für die
Errichtung der Fernwärmeleitung war es dort aufgebaut worden, nun
drohte es durch die Fluten weggespült zu werden. Ein Abbau auf
herkömmlichen Weg war wegen der Steilheit der Böschung und
des reissenden Gewässers zu gefährlich. Also wurde die Feuerwehr
Bad Goisern zu Hilfe gerufen. 2 Mann rückten bei strömendem
Regen mit dem Hubsteiger aus und konnten vom Arbeitskorb aus die Zerlegung
des Gerüstes gefahrlos vornehmen. Einsatzende war um 11:30 Uhr. |
|
|
|
Brandmeldealarm im Goiserer Kurhotel |
Keine ruhige Nacht für die Männer der Feuerwehr
Bad Goisern. Um 4:15 Uhr gab es Alarm im Kurhotel Jodschwefelbad, nachdem
ein Brandmelder angesprochen hatte. Nur 4 Minuten nach dem Alarm rückten
das Schwere Löschfahrzeug SLF sowie der Hubsteiger zum Einsatzobjekt
aus. Bei der Lageerkundung durch den Einsatzleiter und den Atemschutztrupp
wurde rasch die Ursache des Alarms gefunden. Wasser tropfte genau oberhalb
des Brandmelders von der Decke, welches diesen mit Wasser füllte
und die Auslösung des Melders zur Folge gehabt hat. Einsatzende
war 4:50 Uhr. |
|
Erneuter Brandmeldealarm in Kurhotel |
Wiederum wurde die Feuerwehr in den Morgenstunden des
12. Juni von der Brandmeldeanlage des Goiserer Kurhotels alarmiert.
Der ausgerückte Löschzug stellte einen Fehlalarm fest und
konnte wieder in die Zeugstätte einrücken. |
|
Nächtliche Suchaktion nach abgängiger Frau |
Gegen 22:30 Uhr des 22. Juni 2006 wurde plötzlich die Abgängigkeit
einer älteren Dame aus einem Wohnhaus in Bad Goisern, Ortschaft
Steinach, festgestellt. Angehörige erstatteten daraufhin Anzeige
bei der örtlichen Polizeiinspektion, woraufhin eine groß
angelegte Suchaktion von Bergrettung, Polizei und Feuerwehr anlief.
Auch mit Unterstützung von Suchhunden von Polizei und Bergrettung
waren Trupps bei strömendem Regen und Finsternis auf Wegen, Feldern
und in Wäldern unterwegs, um nach der 80-jährigen Dame zu
suchen. Zum großflächigen Ausleuchten wurden auch Flutlichtscheinwerfer
vom Korb des Hubrettungsfahrzeuges eingesetzt. Gute Sicht in der Dunkelheit
verschaffte auch der Einsatz einer Wärmebildkamera. Die Zuteilung
und Koordination der Suchgebiete erfolgte mittels Lagekarte im Einsatzleitungsfahrzeug.
|
|
Doch all die Mühe war vorerst vergeblich, sodass
gegen 2:00 Uhr die Suche ergebnislos abgebrochen wurde. Bei Tagesanbruch
sollte diese wieder aufgenommen werden. Wenig später - gegen 2:15
Uhr- konnte die Dame dann jedoch von ihrem Sohn in einem Waldstück
durchnässt, aber soweit unversehrt aufgefunden werden. Insgesamt
46 Mann von Polizei, Bergrettungsdienst und Feuerwehr waren an der Suchaktion
beteiligt. |
|
Nächtliche Fehlalarme |
Traditionsfeuer zur Sommersommerwende verursachten in
der Nacht des 24. Juli zwei Fehlarme für die FF Bad Goisern und
die anderen freiwilligen Feuerwehren des Pflichtbereichs. Die Landeswarnzentrale
schickte nach besorgten Anrufen die Feuerwehrmänner zu vermeindlichen
Wandbränden in die höhergelegenen Ortschaften der Marktgemeinde.
Auch wenn der Feuerbrauch in Bad Goisern bekannt ist, besteht immer
Gefahr, dass es sich um einen tatsächlichen Einsatz handelt. Insofern
ist auch in solchen Nächten ein konzentrierter Einsatz von Nöten. |
|
Sturm wütete über Gosau |
Große Schäden richtete ein Unwetter
mit heftigen Sturmböhen am Abend des 27. Juni 2006 in Gosau an.
Unzählige Bäume wurden entwurzelt oder abgerissen, die B 166
musste sogar wegen umgefallener Bäume und der starken Fahrbahnverschmutzung
gesperrt werden. Ganz schlimm erwischte es jodoch ein paar Dächer,
die teilweise abgedeckt oder sogar zur Gänze durch den Sturm von
den Häusern gerissen wurden. Durch umgestürzte Bäume
wurden Stromleitungen abgerissen, sodass die gesamte Dachsteingemeinde
stromlos war. In Anbetracht der Schäden wurde schließlich
von der Feuerwehr Gosau die FF Bad Goisern um Hilfeleistung ersucht.
17 Mann rückten daraufhin mit Hubsteiger, Drehleiter, Einsatzleitfahrzeug,
Last mit Kran sowie dem RLF in die Nachbargemeinde aus. Schon auf der
Anfahrt dahin konnten sich die Einsatzkräfte aufgrund der zahlreichen
Sturmschäden einen ersten Eindruck verschaffen, was sie dort erwarten
wird. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurden den Goiserer Kräften
Einsatzobjekte zugewiesen. Die Blechdeckung eines erst vor wenigen Wochen
neu gedeckten Heustadels wurde heruntergerissen, die darin gelagerten
Heuvorräte mussten vor dem Eindringen von Regen geschützt
werden. |
|
| |
|
| Mittels Drehleiter und einigen
Planen konnte diese Aufgabe rasch bewältigt werden. Die Besatzung
des Hubsteigers errichtete mittels Planen ebenfalls eine notdürftige
Abdeckung bei einem weiteren Gebäude. der wohl größte
Schaden dürfte aber an einem Appartement-Wohnhaus entstanden sein.
Beinahe der gesamte Dachstuhl wurde vom Haus gerissen. Mittels Drehleiter
und Flutlichtscheinwerfern wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet, um
Zimmerleuten und Gosauer Feuerwehrmännern die Errichtung einer
notdürftigen Abdeckung zu ermöglichen. Die hereinbrechende
Dunkelheit bereitete ein weiteres Problem. Denn immer noch war nicht
absehbar, wann die Stromversorgung wieder hergestellt werden kann. Deshalb
wurde von der Einsatzleitung veranlasst, tragbare Notstromerzeuger sowie
das 40-kVA-Aggregat der FF Bad Goisern mittels Lastfahrzeug nach Gosau
zu verlagern. Erst um 22:15 Uhr - nach einem rund 4-stündigen Stromausfall,
konnten Arbeiter der Energie-AG die Stromversorgung wieder herstellen.
Bis zu diesem Zeitpunkt konnte auch die errichtete Notbeleuchtung in
einem mit 500 Gästen belegten Hotel gute Dienste erweisen. Einsatzende
war für die FF Bad Goisern um 0:30 Uhr. |
| |
|
|