|
|
Kleinbrand in Au |
Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha wurden am 18.
April vom Notruf des Landesfeuerwehrkommandos um 5 Uhr zu einem Brandverdacht
in der Ortschaft Au 98 alarmiert. Am Einsatzort stellt sich heraus, dass
in einem Kinderzimmer ein Brand ausgebrochen war, der vom Vater mit einem
Feuerlöscher bekämpft worden war. Die beiden Atemschutztrupps aus Bad
Goisern und St. Agatha nahmen die Nachlöscharbeiten vor und das Haus wurde
mit dem Entlüftungsgerät rauchfrei gemacht. Die FF Bad Goisern stand mit
24 Mann, SLF, DL, RLF, ELF im Einsatz. |
|
|
|
|
Täuschungsalarm Hanuschhof |
Am 19. April um 17.15 Uhr wurde die FF Bad Goisern vom
Landesfeuerwehrkommando zu einem Brandmeldealarm in der Kuranstalt Hanuschhof
alarmiert. Gemäß Alarmierungsordnung wurde die FF Weißenbach von der Einsatzzentrale
der FF Bad Goisern nachalarmiert. Während der Anfahrt zum Einsatzort wurde
die Einsatzzentrale der FF Bad Goisern durch Bedienste der Kuranstalt
informiert, dass es sich um einen Täuschungsalarm handle und nur ein Kochtopf
übergegangen sei und somit ein Brandmelder in der Küche angeschlagen habe.
Die in Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte der FF Bad Goisern hielten,
wie in solchen Fällen üblich, in der Küche Nachschau und stellten einen
Täuschungsalarm fest. Die FF Bad Goisern stand mit 27 Mann und 4 Einsatzfahrzeugen
im Einsatz, die FF Weißenbach stand mit 9 Mann in Bereitschaft. Auch die
anderen freiwilligen Feuerwehren des Pflichtbereiches meldeten ihre Einsatzbereitschaft.
|
|
Brand einer Holzhütte |
Durch die frühe Entdeckung und den raschen Einsatz der Feuerwehren
des Pflichtbereiches Bad Goisern konnte beim Brand in einem Nebengebäude
in der Ortschaft Steinach am Sonntag, 4. Mai 2003 eine weitere Brandausbreitung
verhindert werden. In dem aus Holz errichteten Schuppen war es aus bislang
unbekannter Ursache zu einem Brand gekommen, welcher jedoch durch die
Vornahme mehrerer Hochdruckrohre im Innen- und Außenangriff von den eingesetzten
Feuerwehrmännern rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Eingesetzt
waren die Freiwilligen Feuerwehren von Bad Goisern mit insgesamt 88 Mann
und 14 Fahrzeugen. |
|
|
|
|
LKW Unfall mit Brand am Pötaschenpass |
Zu einem schweren LKW-Unfall mit
Brand ist es am 6. Mai 2003 um 16.30 Uhr auf der B 145, Pötschenpass
in der Kehre 1 gekommen. Ein talwärts fahrender und mit Schotter beladener
LKW mit Anhänger war aus bislang ungeklärter Ursache in der 1. Kehre auf
die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden LKW-Zug
zusammengeprallt. In der Folge gerieten beide Schwerfahrzeuge und der
angrenzende Wald in Brand. Ein Insasse konnte noch aus einem Fahrzeug
gerettet und mit schweren Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben
werden. Für einen Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Mit insgesamt
rund 15 Fahrzeugen, 85 Mann und sämtlichen Tanklöschfahrzeugen nahmen
die freiwilligen Feuerwehren des Gemeindegebietes Bad Goisern die Brandbekämpfung
der in Vollbrand stehenden LKW´s unter anderem mit Löschschaum vor. Anschließend
konnte nach Freigabe durch die anwesenden Exekutivbeamten nach und nach
mit den Bergearbeiten der verunglückten Fahrzeuge begonnen werden.
Dabei entdeckten die Einsatzkräfte in den Trümmern noch die menschlichen
Überreste einer zweiten Person. Die B 145 war bis in die Abendstunden
an der Unfallstelle gesperrt. Die FF Bad Goisern konnte erst gegen 21.30
Uhr nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft diesen außergewöhnlichen
Einsatz beenden. |
|
|
|
|
Mutter und Kind aus Aufzug befreit |
Mit ihrem Kleinkind und Kinderwagen wollte eine junge Frau am 12. Juni
2003 gegen 17.00 Uhr im Kurhotel Jodschwefelbad mittels Aufzug ein Stockwerk
höher fahren, als mitten drin der Lift plötzlich stecken blieb. Nachdem
die Eingeschlossenen mittels Telefon in der Rezeption auf sich aufmerksam
gemacht hatten, wurde daraufhin die Feuerwehr Bad Goisern zur Hilfeleistung
angefordert. Mittels Handy setzte sich ein Feuerwehrmann mit den Hilfebedürftigen
in Verbindung, beruhigte diese und erklärte ihnen das weitere Vorgehen.
Gleichzeitig wurde von weiteren Kräften der Triebwerksraum des Liftes
aufgesucht, von wo aus die Kabine schließlich manuell soweit bewegt werden
musste, sodass nach kurzer Zeit Mutter und Kind aus ihrer misslichen Lage
befreit werden konnten. Beide überstanden den Vorfall angesichts der brütenden
Hitze ziemlich schweißgebadet aber sichtlich erfreut über die rasche Hilfe.
Erst wenige Tage zuvor wurden die Feuerwehrmänner in einer Schulung genau
für einen solchen Einsatzfall ausgebildet. |
|
|
Lagerfeuer sorgte für Feuerwehr-Großeinsatz |
Durch einen weithin sichtbaren Feuerschein aufmerksam gemacht,
langte am 13. Juni 2003 bei der Landeswarnzentrale Linz ein dementsprechender
Notruf ein, worauf um 22.10 Uhr Alarmstufe 1 für sämtliche Freiwilligen
Feuerwehren des Gemeindegebietes Bad Goisern mit der Einsatzmeldung "Brand
im Industriegebiet Au" ausgelöst wurde. Wenig später rückten die
Einsatzkräfte der Feuerwehren zur genannten Einsatzadresse aus. Von den
ersteintreffenden Mannschaften konnte jedoch bald Entwarnung gegeben werden,
denn es handelte sich nur um ein großes Lagerfeuer, welches dort im Rahmen
einer Firmenfeier entzündet worden war. Um 22.30 Uhr war der Einsatz für
die FF Bad Goisern, welche mit 6 Fahrzeugen und 33 Mann im Einsatz stand, wieder
beendet. |
|
Unwetter hielt Feuerwehr auf Trab |
Noch am Vormittag des 15. Juni 2003 war die FF Bad Goisern aufgrund
der langen Trockenheit mit Wassertransporten beschäftigt, ehe die lange
Schönwetterperiode dann in den Abendstunden mit dem Aufziehen dunkler
Gewitterwolken und dem plötzlichen Einsetzen heftiger Sturmböen beendet
wurde und daraufhin gleich mehrmals den Einsatz der Feuerwehr erforderte.
Über Straßen gestürzte Bäume oder in Stromleitungen verfangene Äste mussten
von den Feuerwehrmännern mittels Drehleiter und Kettensägen beseitigt
werden. Der arbeitsintensivste Einsatz war jedoch mitten im Ortszentrum
von Goisern, wo das Dach des „Haus Annelie“ teilweise abgedeckt wurde.
Mittels Planen konnte bei strömendem Regen die beschädigte Fläche abgedeckt
und so ein weiteres Eindringen von Regenwasser verhindert werden. Insgesamt
32 Kameraden der Feuerwehr Bad Goisern waren bis Mitternacht bei 8 Einsätzen
beschäftigt. |
|
|
|
|
Suche nach vermissten Person |
Eine großangelegte Suchaktion fand in den Vormittagsstunden
des 28.6.2003 in Bad Goisern statt, nachdem ein 64-jähriger Mann seit
den Morgenstunden des Vortages als abgängig gemeldet worden war. Neben
der örtlichen Gendarmerie und einem Hundeführer mit Suchhund waren auch
insgesamt 48 Mann der 5 Freiwilligen Feuerwehren des Gemeindegebietes
im Sucheinsatz. Da es keine konkreten Anhaltspunkte bezüglich eines vermutlichen
Aufenthaltsortes des Abgängigen gab, musste ein großflächiges Gebiet in
den Ortschaften Görb, Steinach, Ramsau und Steeg von den Suchtrupps durchkämmt
werden. Dabei wurden Wälder, Felder, Gewässer und unwegsames Gelände von
den Mannschaften abgeschritten, wobei sich die Einsatzleitung bei der
Einteilung der Suchgebiete auch dem selbstentwickelten GoiFIS (Goiserer-Feuerwehr-Informationssystem)
– vereinfacht gesagt einer digitalen Landkarte – bedienen konnte. Gegen
Mittag konnte die Suchaktion dann beendet werden, nachdem der Gesuchte
in einem Cafehaus aufgetaucht war. |
|
|
|
Nächtlicher Verkehrsunfall am Pötschenpass |
| Am Abend des 29. Juni 2003 wurden gegen 23 Uhr die Feuerwehren
Bad Goisern und St. Agatha zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter
Person auf der oberösterreichischen Seite des Pötschenpass alarmiert.
Da vorerst keine genauen Ortsangaben zum Einsatzort bekannt waren, waren
auch schon Einsatzkräfte aus Bad Aussee am Einsatzort eingetroffen, nachdem
sie ihr Einsatzgebiet auf der steirischen Seite vergeblich abgesucht hatten.
Am Einsatzort wurde ein im Straßengraben und am Dach liegender Pkw vorgefunden,
aus welchem die Lenkerin bereits vom Rettungspersonal befreit werden konnte.
Somit beschränkte sich die Aufgabe der Feuerwehren auf das Absichern und
Ausleuchten der Einsatzstelle, dem Aufbau eines Brandschutzes sowie der
Fahrzeugbergung mittels Kran mit dem Bergefahrzeug "Last". |
| |
|
|