| |
|
| |
|
Brand eines Ölofens |
|
Brandalarm gab es in den Morgenstunden des 5. Oktober 2002 für die Feuerwehr Bad Goisern. Über die Landeswarnzentrale wurde man zum Brand eines Ölofens in einem Wohnhaus gerufen. Schon während der Anfahrt zum Einsatzobjekt rüsteten sich zwei Trupps mit schweren Atemschutzgeräten aus, um für einen bevorstehenden Löschangriff gerüstet zu sein. Am Einsatzort angekommen war ein Vorgehen der Feuerwehrmänner mit Löschmitteln nicht mehr erforderlich, da ein Bewohner das Feuer bereits selbst ablöschen konnte. Die 22 Kameraden der FF Bad Goisern waren mit SLF-A 4000, RLF-A 2000, Drehleiter, Bassin und den beiden Kommandofahrzeugen bis 07:50 Uhr im Einsatz. |
|
Gosau: Wohnhaus stand im Vollbrand |
|
Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren führte der Brand im Wohnhaus des Ernst P. in Gosau in den Nachtstunden des 13. Oktober 2002. Aus bislang unbekannter Ursache war in dem Obergeschoß des Gebäudes ein Feuer ausgebrochen, welches sich rasch auf die restlichen Räumlichkeiten und den Dachstuhl ausbreitete. Durch lautes Krachen wurde der im Erdgeschoß schlafende Hausbesitzer geweckt, welcher Nachschau hielt und gegen halb vier Uhr dann die Feuerwehr alarmierte. In weiterer Folge wurden auch die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha im Rahmen der nachbarlichen Löschhilfe zum Einsatzort entsandt. Als die Feuerwehr Gosau beim Brandobjekt eintraf, stand nach Aussage des örtlichen Feuerwehr-Kommandanten, HBI Ing. Posch Fiedrich, das Obergeschoß des großteils aus Holz errichteten Gebäudes in Vollbrand und Flammen schlugen bereits aus dem Dachstuhl. |
![]() |
Aufgrund des fortgeschrittenen Brandverlaufs war vorerst nur ein Außenangriff möglich, welcher dann durch die wenig später eintreffenden Nachbarfeuerwehren verstärkt wurde. Mit mehreren Rohren kämpften über 60 Feuerwehrmänner teilweise über die Drehleiter der FF Bad Goisern und unter Eröffnung der Dachhaut gegen die Flammen an. Erst nachdem das Feuer an Intensität verloren hatte, konnte ein gezielter Innenangriff mit schwerem Atemschutz durch mehrere Trupps vorgenommen werden. Die Wasserversorgung war durch Tanklöschfahrzeuge und zwei nahe gelegene Hydranten sichergestellt. Die Feuerwehren Bad Goisern und St. Agatha konnten in den Morgenstunden wieder einrücken, die Feuerwehr Gosau war noch längere Zeit mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Die 18 Mann der FF Goisern waren mit SLF-A, Drehleiter, GTLF und dem Einsatzleitfahrzeug zur nachbarlichen Hilfeleistung ausgerückt. |
|
Sturmschaden in Bad Goisern |
|
Zu einer ganzen Serie von Einsätzen musste in den vergangenen Stunden die Freiwillige Feuerwehr Bad Goisern ausrücken. Als die Feuerwehrmänner am 27. Oktober 2002 Abend von einem Fehlalarm der Brandmeldeanlage in der Kuranstalt Hanuschhof zurückgekehrt waren, musste kurz darauf zu Einsätzen ausgerückt werden, die durch die stellenweise sehr heftigen Windböen verursacht wurden. Abgerissene Äste hatten sich in einer Stromleitung verfangen und dort zu Spannungsüberschlägen geführt. Nachdem die Leitung spannungsfrei gemacht worden war, konnten die Feuerwehrmänner unter Zuhilfenahme der Drehleiter die Gefahr beseitigen. In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages musste dann abermals zur Beseitigung eines umgestürzten Baumes ausgerückt werden. In der Nähe eines Einkaufsmarktes hielt ein Baum dem heftigen Sturm nicht mehr stand. Er wurde regelrecht abgerissen und stürzte auf die vorbeiführende Fahrbahn der Salzkammergut-Bundesstraße. Auch hier konnten die Männer der FF Bad Goisern mittels Kran und Kettensägen das Hindernis noch vor dem einsetzenden Frühverkehr beseitigen. |
|
![]() |
![]() |
Föhnstrum entwurzelte Bäume - Teile von Goisern stundenlang ohne Strom |
|
Ein Föhnsturm mit orkanähnlichen Windspitzen sorgte am Samstag, dem 16. November in den Nachmittagsstunden auch im Goiserertal für teilweise beträchtliche Schäden. Kurz nach 13 Uhr setzten heftigste Windböen ein, denen vor allem zahlreiche Fichten nicht mehr stand hielten. Entweder wurden die Bäume an ihrem Stamm regelrecht abgerissen oder kippten gleich mitsamt dem Wurzelstock um. Mitten im Goiserer Ortszentrum stürzte beispielsweise ein entwurzelter Baum quer über die Straße und kam erst am Dach des Nachbarhauses zu liegen. Die Feuerwehr Goisern hatte einige Mühe mittels Drehleiter und Kran die Fichte wieder vom Gebäude zu bergen. Immer mehr Hilferufe aus der Bevölkerung erreichten schließlich die Feuerwehr, was letztendlich den Einsatz aller Goiserer Feuerwehren notwendig machte. |
![]() |
Im gesamten Gemeindegebiet waren Bäume über Bundes- oder Gemeindestraßen gestürzt, nicht selten stand ein Wohnhaus in der Fallrichtung eines Baumes. Dächer wurden teilweise sogar abgedeckt, manch ein Baum fiel in eine Stromleitung, brachte Masten zu Fall und riss die spannungsführenden Leitungen ab. Insgesamt rund 20 Mann der Energie-AG waren teilweise bis in die Nachtstunden mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Trotzdem ließ es sich nicht verhindern, dass das Goiserer Ortszentrum und dessen Umgebung mehr als vier Stunden ohne Strom waren. Mit insgesamt 80 Mann und 14 Fahrzeugen standen auch die fünf freiwilligen Feuerwehren bei 36 Hilfeleistungen im Einsatz und machten nach und nach Verkehrswege wieder passierbar, führten Sicherungs- und Absperrmaßnahmen durch und sorgten stellenweise für eine Notstromversorgung. Die FF Bad Goisern war mit 33 Mann, 7 Einsatzfahrzeugen und mehreren Kettensägen bis 22.30 Uhr unterwegs und leistete dabei nicht weniger als insgesamt 22 Einsätze. |
|
![]() |
![]() |
FF Bad Goisern: Einsatzreiches Wochenende |
|
| Ein
ganz und gar nicht ruhiges Wochenende (30. November und 1. Dezember
2002) hatten diesmal die Kameraden der FF Bad Goisern zu verzeichnen,
mussten doch gleich mehrere Einsätze am Samstag und Sonntag bewältigt
werden. Samstag Vormittag mussten mittels Drehleiter und Kranunterstützung
mehrere vom Föhnsturm beschädigte Bäume im dicht verbauten Ortsgebiet
gefällt werden. Nachmittag wurde dann die Drehleiter zur Hilfeleistung
in die Nachbargemeinde Gosau entsandt. In den Abendstunden ereignete
sich dann ein Verkehrsunfall auf der B 145, Höhe Billa-Markt, als ein
Fahrzeuglenker in die Bundesstraße einbiegen wollte und dabei mit einem
Richtung Bad Ischl fahrenden Kraftfahrzeug kollidierte. Die Unfallstelle
musste abgesichert, die Fahrbahn gereinigt und ein fahruntauglicher
PKW mittels Bergefahrzeug und Seilwinde geborgen werden. 2 Personen
wurden bei dem Zusammenprall unbestimmten Grades verletzt.
|
|
![]() |
![]() |
| |
|
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||